Langwirksame Medikamente zur Behandlung der hyperkinetischen Störungen. Teil 1: Übersicht und Empfehlungen

T. Banaschewski et al. (2008)

Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie 36(2), 81-95

Zusammenfassung

Ein Expertengremium aus mehreren europäischen Ländern hat sämtliche verfügbaren veröffentlichten und unveröffentlichten Studienergebnisse zum Einsatz von langwirksamen Medikamenten bei ADHS und hyperkinetischer Störung analysiert und auf dieser Grundlage Empfehlungen zur praktischen Anwendung dieser Arzneimittel entwickelt: Auf der Grundlage der Analyse wurde gefolgert: (1) Langwirksame Präparate sollten zugelassen sein und eingesetzt werden; (2) Sie sollen kurzwirksame Arzneimittel (aus Kostengründen und wegen der höheren Flexibilität der Dosierung) nicht vollständig ersetzen. Individuelle Therapieoptionen sind erforderlich. (3) Sowohl ATX als auch Stimulanzien mit retardierter Freisetzung sollten zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden ausführliche Empfehlungen gegeben, nach welchen Kriterien ein spezifisches Präparat für den individuellen Patienten ausgewählt werden sollte.

Kategorien: Therapie

Schlagwörter: Leitlinien, Stimulanzien, Atomoxetin, ADHS

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