Diagnostik und Therapie von Aufmerksamkeitsstörungen
C. Jacobs & F. Petermann (2007)
Monatsschrift Kinderheilkunde 155(10), 921-927
Zusammenfassung
Aufmerksamkeitsstörungen gehören zu den häufigsten Ursachen für die Kontaktaufnahme zu einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten / -psychiater oder Pädiater. Häufig erhalten die Eltern aus der Schule Hinweise, dass ihr Kind dem Unterricht nicht in der geforderten Weise folgt und auch seine Mitschüler bei der Mitarbeit stört. Nicht selten finden sich entsprechende Vermerke im Zeugnis. In vielen Fällen kommt es auch zu Hausaufgabenkonflikten. Betroffene Kinder zeigen eine erhöhte Ablenkbarkeit und/oder eine ungewöhnliche motorische Unruhe sowie den Hang zu impulsiven unüberlegten Handlungen. Um angemessene therapeutische Maßnahmen auswählen zu können, sind eine ausreichende Spezifizierung in Subtypen unter Verwendung neuropsychologischer Testverfahren sowie die Bestimmung des Ausprägungsgrads der Störung erforderlich.
Kategorien: Diagnostik
Schlagwörter: Aufmerksamkeitsstörung, Klassifikation, Neuropsychologische Testverfahren, Kinderverhaltenstherapie, Neuropsychologische Therapie
