Psychoedukation bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen für Betroffene und Angehörige. Münchner Modell: Überblick und theoretischer Hintergrund

Michael Rentrop, Markus Reicherzer, Dirk Schwerthöffer, Josef Bäuml, Susanne Hörz (2012)

Psychotherapeut 57(4), 291-300

Zusammenfassung

Psychoedukative Programme finden nach der Entwicklung für Menschen mit schizophrenen Psychosen auch bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) Anwendung. Dabei erfüllt Psychoedukation die Funktion eines Basispsychotherapieverfahrens, um Patienten und Angehörige in die Lage zu versetzen, ihre Erkrankung sowie die Behandlungsmöglichkeiten für sich besser beurteilen und mit Therapeuten auf Augenhöhe kommunizieren zu können. Das Münchner Modell zur Psychoedukation bei BPS wird in den einzelnen Themenbereichen dargestellt, ebenso die Modifikationen für die Arbeit mit Angehörigen.

Kategorien: Persönlichkeitsstörungen, Psychotherapie

Schlagwörter: Gruppenpsychotherapie, Kognitive Therapie, Gesundheitstraining, Behandlungsbereitschaft, Psychopharmaka

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