Leitlinien

Langwirksame Medikamente zur Behandlung der hyperkinetischen Störungen. Teil 2: Ein quantitativer Vergleich der langwirksamen Präparate

Ein Expertengremium aus mehreren europäischen Ländern hat sämtliche verfügbaren veröffentlichten und unveröffentlichten Studienergebnisse zum Einsatz von langwirksamen Medikamenten bei ADHS und hyperkinetischer Störung analysiert und auf dieser Grundlage praktische Empfehlungen zum Einsatz dieser Arzneimittel entwickelt. Im vorliegenden Artikel werden die Ergebnisse dieser Analyse dargestellt, in der die Wirksamkeit von Stimulanzien mit retardierter Freisetzung und Atomoxetin (ATX) anhand ihrer Effektstärken und der Anzahl der notwendigen Behandlungen (Numbers-Needed-to-Treat) verglichen werden. Auf der Grundlage der Analyse wurde gefolgert, (1) Langwirksame Präparate sollten zugelassen sein und eingesetzt werden; (2) Sie sollten kurzwirksame Arzneimittel (aus Kostengründen und wegen der höheren Flexibilität der Dosierung) nicht vollständig ersetzen. Individuelle Therapieoptionen sind erforderlich. (3) Sowohl ATX als auch Stimulanzien mit retardierter Freisetzung sollten zur Verfügung stehen.

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Langwirksame Medikamente zur Behandlung der hyperkinetischen Störungen. Teil 1: Übersicht und Empfehlungen

Ein Expertengremium aus mehreren europäischen Ländern hat sämtliche verfügbaren veröffentlichten und unveröffentlichten Studienergebnisse zum Einsatz von langwirksamen Medikamenten bei ADHS und hyperkinetischer Störung analysiert und auf dieser Grundlage Empfehlungen zur praktischen Anwendung dieser Arzneimittel entwickelt: Auf der Grundlage der Analyse wurde gefolgert: (1) Langwirksame Präparate sollten zugelassen sein und eingesetzt werden; (2) Sie sollen kurzwirksame Arzneimittel (aus Kostengründen und wegen der höheren Flexibilität der Dosierung) nicht vollständig ersetzen. Individuelle Therapieoptionen sind erforderlich. (3) Sowohl ATX als auch Stimulanzien mit retardierter Freisetzung sollten zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden ausführliche Empfehlungen gegeben, nach welchen Kriterien ein spezifisches Präparat für den individuellen Patienten ausgewählt werden sollte.

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