Behandlung von ADHS mit Atomoxetin. Empfehlung zur Medikamentenumstellung von Stimulanzien auf Atomoxetin

G. Lehmkuhl, F. Poustka & M. H. Schmidt (2007)

Monatsschrift Kinderheilkunde 155(7), 645-648

Zusammenfassung

Die Mehrzahl der wegen einer ADHS in der Praxis vorgestellten Kinder erhält keine Medikation, obwohl die Pharmakotherapie des ADHS der effizienteste Baustein eines multimodalen Behandlungsansatzes darstellt. Im Allgemeinen wird bei wegen ADHS medikamentös behandelten Kindern das Stimulanz Methylphenidat verabreicht. Nachteilig bei einer Stimulanzientherapie sind jedoch die teils fehlende oder nicht ausreichende Wirksamkeit, das Nebenwirkungs- sowie das Missbrauchspotenzial. Der selektive Noradrenalinwiederaufnahmehemmer Atomoxetin bietet sich hier als Alternative an. Dessen Pharmakologie, Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Kindern und Jugendlichen werden vorgestellt sowie Hinweise für die Überleitung von Stimulanzien auf Atomoxetin gegeben.

Kategorien: Medikamente

Schlagwörter: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Pharmakotherapie, Methylphenidat, Atomoxetin, Nebenwirkungen

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