Klassifikation

Autismus-Spektrum Störung nach DSM-5 – Konzeptualisierung, Validität und Reliabilität, Bedeutung für Klinik, Versorgung und Forschung

Die Autismus-Spektrum Störung (ASS) wird in DSM-5 als eine Erkrankung aus den ICD-10 bzw. DSM-IV TRDiagnosen frühkindlicher Autismus, Asperger Syndrom und atypischer Autismus/PDD-nos zusammengefasst und weist entsprechend revidierte Kriterien auf. In dem vorliegenden Artikel werden diese Kriterien vergleichend dargestellt, Studien zu Validität und Reliabilität der neuen ASS-Diagnose präsentiert und offene Fragen diskutiert. Ein Ausblick auf die klinische und wissenschaftliche Bedeutung wird gegeben.

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Anatomische und funktionelle Bildgebung des Gehirns bei ADHS im Kindesalter: Update 2013

Neuroimaging-Studien zur Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) erweitern kontinuierlich unser Wissen über die Neurobiologie dieser Erkrankung. Hier aktualisieren wir frühere narrative und systematische Übersichten zur Bildgebung bei ADHS mit Schwerpunkt auf im Jahr 2013 veröffentlichten Studien. Um alle publizierten Studien möglichst umfassend zu erfassen, durchsuchten wir ein breites Spektrum elektronischer Datenbanken (PubMed, Ovid PsychInfo, Ovide Medline, Web of Science und EMBASE). Wir geben einen kritischen Überblick über anatomische Magnetresonanztomographie- (MRT-) und Diffusions-Tensor-Bildgebungsstudien (DTI) sowie über funktionelle MRT- und Resting-State-MRT-Studien. Außerdem wurden Studien eingeschlossen, die darauf abzielten, den Wirkmechanismus von ADHS-Medikamenten aufzuklären. Wir kommen zu dem Schluss, dass die Kombination multimodaler Neuroimaging-Techniken nicht nur das Potenzial hat, unser Verständnis struktureller Störungen neuronaler Schaltkreise zu erweitern, die mit funktionellen Defiziten bei Kindern mit ADHS verbunden sind, sondern auch objektive Daten bereitzustellen, die Kliniker im klinischen Alltag unterstützen können.

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Neuere Entwicklungen zur Diagnostik psychischer Störungen im Jugendalter

Die vorliegende Arbeit stellt die gängigsten klinischen Interviewverfahren zur Diagnosestellung bei Jugendlichen sowie geeignete störungsspezifische Messinstrumente im deutschen Sprachraum vor. Zudem werden Besonderheiten bei der Diagnostik psychischer Störungen bei Jugendlichen erläutert sowie handlungsrelevante Hinweise gegeben. Beurteiler sind mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, die eine valide Diagnosestellung erschweren. Hierbei ist die Abgrenzung von krankheitswertigem vs. jugendtypischem Verhalten, die hohe Komorbidität von psychischen Störungen im Jugendalter sowie die mangelnde Übertragbarkeit der diagnostischen Kriterien auf Jugendliche zu nennen. Zudem sind ein Einbezug verschiedener Informationsquellen und eine sorgfältige Exploration der psychosozialen Umstände des Jugendlichen erforderlich sowie eine kontinuierliche Weiterbildung über sich neu entwickelnde Störungsbilder.

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Diagnostik und Therapie von Aufmerksamkeitsstörungen

Aufmerksamkeitsstörungen gehören zu den häufigsten Ursachen für die Kontaktaufnahme zu einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten / -psychiater oder Pädiater. Häufig erhalten die Eltern aus der Schule Hinweise, dass ihr Kind dem Unterricht nicht in der geforderten Weise folgt und auch seine Mitschüler bei der Mitarbeit stört. Nicht selten finden sich entsprechende Vermerke im Zeugnis. In vielen Fällen kommt es auch zu Hausaufgabenkonflikten. Betroffene Kinder zeigen eine erhöhte Ablenkbarkeit und/oder eine ungewöhnliche motorische Unruhe sowie den Hang zu impulsiven unüberlegten Handlungen. Um angemessene therapeutische Maßnahmen auswählen zu können, sind eine ausreichende Spezifizierung in Subtypen unter Verwendung neuropsychologischer Testverfahren sowie die Bestimmung des Ausprägungsgrads der Störung erforderlich.

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