Reliabilität

Autismus-Spektrum Störung nach DSM-5 – Konzeptualisierung, Validität und Reliabilität, Bedeutung für Klinik, Versorgung und Forschung

Die Autismus-Spektrum Störung (ASS) wird in DSM-5 als eine Erkrankung aus den ICD-10 bzw. DSM-IV TRDiagnosen frühkindlicher Autismus, Asperger Syndrom und atypischer Autismus/PDD-nos zusammengefasst und weist entsprechend revidierte Kriterien auf. In dem vorliegenden Artikel werden diese Kriterien vergleichend dargestellt, Studien zu Validität und Reliabilität der neuen ASS-Diagnose präsentiert und offene Fragen diskutiert. Ein Ausblick auf die klinische und wissenschaftliche Bedeutung wird gegeben.

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Psychometrische Analyse der neuen aus DSM-V abgeleiteten ADHS-Symptome

Hintergrund: Im Zuge der Vereinbarungen zur Neuformulierung und Überarbeitung der ADHS-Diagnosekriterien wurden in der vorgeschlagenen DSM-V-Revision kürzlich vier neue Symptome zum Bereich Hyperaktivität und Impulsivität hinzugefügt. Diese Studie untersucht die psychometrischen Eigenschaften der vorgeschlagenen ADHS-Diagnosekriterien. Methode: Die ADHS-Diagnose wurde gemäß DSM-IV gestellt. Die Eltern füllten den ADHS-Screeningtest der Child Symptom Inventory-4-Checkliste sowie die vier Items aus, die die neu vorgeschlagenen DSM-V-Symptome beschreiben. Ergebnisse: Die konfirmatorische Faktorenanalyse der aus DSM-V abgeleiteten ADHS-Items stützt die Ladung auf zwei Faktoren: Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität/Impulsivität. Die Items weisen eine ausreichende Reliabilität auf. Die konfirmatorische Faktorenanalyse zeigte jedoch, dass ein Drei-Faktoren-Modell besser passt als das Zwei-Faktoren-Modell. Zudem ergaben die explorativen Analysen Bedenken hinsichtlich der Faktorladungen der vier neuen Items. Schlussfolgerungen: Die aktuellen Ergebnisse stützen das Zwei-Faktoren-Modell der DSM-V-Diagnosekriterien für ADHS mit Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität/Impulsivität. Die vier neuen Items können jedoch als dritter Faktor betrachtet werden.

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Reliabilität und Validität des revidierten Beck-Depressions-inventars (BDI-II). Befunde aus deutschsprachigen Stichproben

Das Beck-Depressionsinventar (BDI) wurde 1996 einer Revision (BDI-II) unterzogen mit dem Ziel, ein Selbstbeurteilungsinstrument zur Beurteilung der Depressionsschwere, orientiert an den Depressionskriterien nach DSM-IV, verfügbar zu haben. Im vorliegenden Beitrag werden psychome-trische Gütekriterien zum deutschsprachigen BDI-II berichtet.Patienten und Methoden. Das BDI-II wurde ins Deutsche übersetzt und in Studien an depressiven Patienten und Gesunden eingesetzt. Ergebnisse. Die Inhaltsvalidität des BDI-II wurde durch Anlehnung an DSM-IV verbessert. Die interne Konsistenz der Skala ist zufrieden stellend (α≥0,84), die Retestreliabilität liegt bei r≥0,75 in nichtklinischen Stichproben. Die Zusammenhänge zwischen BDI-II und konstruktnahen Skalen sind hoch, solche mit symptomfernen Persönlichkeitsskalen niedrig. Das BDI-II diskriminiert gut zwischen unterschiedlichen Schweregraden der Depression und ist änderungssensitiv.Schlussfolgerung. Das deutsche BDI-II weist gute psychometrische Kennwerte in klinischen und nichtklinischen Stichproben auf. Die revidierte Fassung des BDI kann nun zur Erfassung der selbstbeurteilten Schwere einer Depression und zur Dokumentation des Verlaufs depressiver Symptomatik unter Behandlung die alte Version ablösen.

Zum Online-Test: „

Beck-Depressions-Inventar, 2. Auflage (BDI-II)„.

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Instrumente zur Diagnostik der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter. Selbstbeurteilungsskala (ADHS-SB) und Diagnosecheckliste (ADHS-DC)

Es wird über die Entwicklung einer Selbstbeurteilungsskala (ADHS-SB) und einer diagnostischen Checkliste (ADHS-DC) zur Diagnose einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Erwachsenen nach ICD 10 und DSM IV berichtet. Die 18 diagnostischen Kriterien beider Systeme wurden für den Einsatz im Erwachsenenalter modifiziert. Ferner wurde eine Graduierung der Symptome auf einer Skala eingeführt, die von 0–3 reicht. Damit wurden nicht nur ein diagnostischer Einsatz, sondern auch eine Verwendung in der Verlaufsbeobachtung und bei therapeutischen Interventionen möglich. Die ADHS-SB wurde einem ausführlichen Programm zur Überprüfung ihrer psychometrischen Eigenschaften unterzogen. Dabei konnte eine gute Übereinstimmung der ADHS-SB mit der ADHS-DC bei der Bewertung der Einzelsymptome und auf der Ebene der Syndromscores erzielt werden. Die Retestreliabilität, innere Konsistenz, divergente und konvergente Validität der ADHS-SB sind durchweg als günstig zu bezeichnen. Ein relativ enger Bezug war zur Wender-Utah- Rating-Scale (WURS-K) erkennbar, die retrospektiv ADHS-Symptome aus der Kindheit erfasst.

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