Schule

Achtsamkeit in der Schule durch ein professionsbezogenes Achtsamkeitstraining für LehrerInnen

In diesem Artikel wird für eine Kultur der Achtsamkeit in der Schule argumentiert. Die Übung der Achtsamkeit wird als elementarer Bestandteil schulischer Gesundheitsförderung betrachtet, die als wichtige personale Ressource in der Überflussgesellschaft dazu beitragen kann, drängende aktuelle Probleme, wie zunehmendes Übergewicht, Suchtverhalten und Prokrastination einzudämmen. Ein erforderlicher Kristallisationskeim für die Entwicklung von Achtsamkeit in Schule ist die Achtsamkeit der Lehrer. Es werden erste Ergebnisse eines Bielefelder Forschungs- und Entwicklungsprojekts zu Achtsamkeit in der Schule vorgestellt und diskutiert, in dem ein professionsbezogenes Achtsamkeitstraining für Lehrer und Lehrerinnen entwickelt und durchgeführt wurde.

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ADHS im Kindes- und Jugendalter – Behandlungsmethoden und Bedeutung für den Unterricht in der Schule

Hyperaktive, unaufmerksame und unruhige Kinder und Jugendliche gibt es scheinbar fast in jeder Familie und in jeder Klasse. Das „Phänomen des unruhigen Kindes“, auch oft als „Zappelphilipp“ bezeichnet, ist alltäglich und in vielen Medien vertreten. Die Störung und das Medikament Ritalin® sind häufig Gegenstand vieler Sendungen, Filme und Serien im Fernsehen, so in „The Simpsons“, „Desperate Housewives“ oder „Galileo“, „Quarks und Co“ und ähnlichen. Aber auch Unmengen an Literatur wird angeboten von „Ratgeber ADHS. Informationen für Betroffene, Lehrer und Erzieher zu Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen“ (DÖPFNER, M. ET AL. 2007b) bis hin zu „Albtraum ADS. Wie Eltern sich helfen können“ ( MÄHLER, B ET AL. 2007). Sowohl die Kinder als auch die Eltern werden damit konfrontiert. Viele glauben daher, hyperaktive und unaufmerksame Kinder zu haben oder welche zu sein. Eine Frage, die bei der Recherche zu dem Thema Hyperaktivität und Mangel an Aufmerksamkeit aufkommt, ist: „Ist ADHS eine moderne Krankheit?“. Die zweite Frage, die der ersten rasch folgt, ist: „Ist ADHS eine Krankheit?“. Der Schwerpunkt dieser wissenschaftlichen Hausarbeit liegt auf den Behandlungsmethoden der ADHS und der Bedeutung für den Unterricht in der Schule. Dabei wird hauptsächlich Bezug auf Kinder und Jugendliche genommen, obwohl auch Erwachsene an dieser Störung leiden. Bei Behandlungsmethoden werden vor allem Medikamente mit Methylphenidat im Vordergrund stehen.

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Schicksal Legasthenie

Mit 4 bis 5 % Betroffenen ist die Legasthenie eine der häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen. Genetische Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer Legasthenie. Am Beispiel einer Familie über fünf Generationen wird gezeigt, wie Betroffene zu unterschiedlichen Zeiten mit ihrer Legasthenie zurecht kommen mussten, um sich beruflich durchzusetzen.

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ADHS-Fortbildung für Lehrer. Mehr Verständnis für das psychiatrische Störungsbild im schulischen Alltag

Vielfach wird das Syndrom ADHS oft erst mit Schuleintritt als Problem wahr genommen, so mit spielen Lehrer als Ansprechpartner, aber auch als Partner in der Behandlung eine wichtigen Rolle. Leider fehlen ausreichende Informationen über das Störungsbild so wie Handlungsstrategien für den Umgang mit den Betroffenen. Das Kind hat aber trotz Therapie nur eine Chance, seine Schullaufbahn erfolgreich zu verändern, wenn es in der Schule an gemessen „behandelt“ wird. Ein integriertes ADHS-Behandlungsmodell verzahnt die therapeutischen, beraterisch-informativen, pädagogischen so wie elterlichen Anstrengungen. Im Idealfall verstehen sich die Bezugspersonen des Kindes beziehungsweise Jugendlichen als therapeutisches Team, das über ein gemeinsames Basiswissen zum Störungsbild ADHS verfügt und sich regelmäßig untereinander austauscht. Das ADHS-Fortbildungskonzept A.L.A.D.I.N. soll einen Beitrag dazu leisten.

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Aufmerksamkeitsprobleme im Unterricht – eine Analyse zum ADS mit Konsequenzen für die schulische Praxis

Der erste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der historischen Begriffsentwicklung des ADS. Es erfolgt ein Abriss über die Entstehungsgeschichte, der deutlich machen soll, dass neben dem Begriff Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom zahlreiche weitere Bezeichnungen existieren, die sich im Laufe der Jahre teils abgelöst haben, teils immer noch synonym gebraucht werden. Nach dem Versuch einer definitorischen Klärung des ADS und Begriffen wie „Aufmerksamkeit“ und „Konzentration“ wird im weiteren Verlauf auf die Symptomatik der betroffenen Kinder eingegangen. Dabei wird eine Unterteilung in Primär- und Sekundärsymptome vorgenommen. Da das Schulalter die Zeit ist, in der die Symptome am deutlichsten zum Vorschein kommen, wird diesem Zeitraum am meisten Beachtung geschenkt. Der Vollständigkeit halber gibt Kapitel 3.4 einen Überblick über Verlauf und Wandel der Aufmerksamkeitsstörung. Kapitel vier befasst sich mit verschiedenen Verursachungshypothesen des Syndroms. Im Vordergrund der Betrachtung stehen aktuelle Erkenntnisse der kognitiven Neurophysiologie. Neben organischen werden genetische, prä-, peri- und postnatale, ökologische sowie psycho-soziale Faktoren berücksichtigt. Ein weiteres Kapitel ist der Diagnostik gewidmet. Zum einen erfolgen allgemeine Hinweise zur Diagnostik, zum anderen werden verschiedene diagnostische Kriterien und Verfahren vorgestellt. Kapitel sechs wendet sich der Praxis zu. Hier wird das Störungsbild von Lena, einem „hypoaktiven“ Mädchen, beschrieben. Kapitel sieben setzt sich mit Behandlungs- und Therapieansätzen auseinander. Aus Raumgründen werden nur einige Therapieformen ausfuhriich erläutert, über weitere Maßnahmen wird ein kurzer Abriss gegeben. Der letzte Teil der Arbeit befasst sich mit der schulischen Situation. Vorgestellt werden verschiedene pädagogische Maßnahmen, die den Lehrer bei seinem täglichen Umgang mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern unterstützen sollen. Diese erprobten Interventionsmöglichkeiten werden nicht nur Kindern mit ADS, sondern der gesamten Schulklasse gerecht.

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