ADHS-Fortbildung für Lehrer. Mehr Verständnis für das psychiatrische Störungsbild im schulischen Alltag
H. Ulbricht (2005)
Monatsschrift Kinderheilkunde 153(S01), 18-20
Zusammenfassung
Vielfach wird das Syndrom ADHS oft erst mit Schuleintritt als Problem wahr genommen, so mit spielen Lehrer als Ansprechpartner, aber auch als Partner in der Behandlung eine wichtigen Rolle. Leider fehlen ausreichende Informationen über das Störungsbild so wie Handlungsstrategien für den Umgang mit den Betroffenen. Das Kind hat aber trotz Therapie nur eine Chance, seine Schullaufbahn erfolgreich zu verändern, wenn es in der Schule an gemessen „behandelt“ wird. Ein integriertes ADHS-Behandlungsmodell verzahnt die therapeutischen, beraterisch-informativen, pädagogischen so wie elterlichen Anstrengungen. Im Idealfall verstehen sich die Bezugspersonen des Kindes beziehungsweise Jugendlichen als therapeutisches Team, das über ein gemeinsames Basiswissen zum Störungsbild ADHS verfügt und sich regelmäßig untereinander austauscht. Das ADHS-Fortbildungskonzept A.L.A.D.I.N. soll einen Beitrag dazu leisten.
Kategorien: ADHS bei Kindern, Therapie
Schlagwörter: ADHS, Schule, Lehrer, Integriertes ADHS-Behandlungsmodell, A.L.A.D.I.N.
