ADHS

Langzeiteffekte eines multimodalen verhaltenstherapeutischen ADHS-Trainings: fMRT-Studie

Obwohl die Effektivit�t verhaltenstherapeutischer Interventionen bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivit�tsst�rung (ADHS) in fr�heren Studien ausf�hrlich untersucht wurde, sind die Langzeiteffekte verhaltenstherapeutischer Programme bei ADHS, besonders auf neuronale Mechanismen dieser Erkrankung, nicht ausreichend erforscht. In dieser Studie, funktionelle Magnetresonanztomographie (Go-NoGo-Paradigma) wurde bei 9 Kindern mit ADHS vor und 1,5 Jahre nach einem intensiven Responsecost-Training durchgef�hrt. In der Katamnese zeigten die Patienten eine signifikant st�rkere Aktivierung im anterioren Gyrus cinguli und in dem pr�zentralen Gyrus verglichen mit den Daten vor dem Training. Das Trainingsprogramm scheint langfristige neuronale Ver�nderungen im Netzwerk der Impulskontrolle bei Kindern mit ADHS verursacht zu haben, korrespondierend mit der signifikanten Besserung im klinischen Verlauf der St�rung sowie neuropsychologischen Funktionsniveau der Patienten.

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Langfristiges funktionelles Outcome bei erwachsenen Strafgefangenen mit ADHS unter OROS-Methylphenidat

In einer kürzlich durchgeführten randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie zeigten wir eine robuste Wirksamkeit (Cohen’s d = 2,17) von täglich 72 mg Methylphenidat mit oralem osmotischem Freisetzungssystem (OROS-Methylphenidat) über 5 Wochen gegenüber Placebo auf Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), den globalen Schweregrad und die globale Funktionsfähigkeit bei 30 erwachsenen männlichen Strafgefangenen mit ADHS und komorbiden Störungen. Die Outcomes verbesserten sich während der anschließenden 47-wöchigen offenen Verlängerung mit OROS-Methylphenidat in flexibler Tagesdosierung bis zu 1,3 mg/kg Körpergewicht weiter. In der vorliegenden Studie untersuchten wir die langfristige Wirksamkeit und Aufrechterhaltung der Verbesserungen über die insgesamt 52-wöchige Studie hinsichtlich Kognition, motorischer Aktivität, Verhalten in der Institution und Lebensqualität. Post hoc untersuchten wir die Zusammenhänge zwischen der Beurteilung der ADHS-Symptome durch Untersucher und Selbstbeurteilung sowie zwischen Symptombewertungen und Funktionsfähigkeit. Die mittels ANOVA mit Messwiederholung berechneten Outcomes verbesserten sich vom Ausgangswert bis Woche 16 und blieben bis Woche 52 stabil oder verbesserten sich weiter. Sowohl das verbale als auch das visuell-räumliche Arbeitsgedächtnis und das abstrakte verbale Schlussfolgern verbesserten sich im Zeitverlauf signifikant, ebenso mehrere kognitionsbezogene Maße und die motorische Aktivität. Es wurde kein Substanzmissbrauch festgestellt, und die Mehrheit der Teilnehmer nahm an psychosozialen Behandlungsprogrammen teil. Die Lebensqualitätsbereiche Lernen sowie Ziele und Werte verbesserten sich im Zeitverlauf; letzterer Bereich stand am Ende der offenen Phase in signifikantem Zusammenhang mit Verbesserungen der Aufmerksamkeit. Die Beurteilungen der ADHS-Symptome durch Untersucher und Selbstbeurteilungen sowie der globale Symptomschweregrad standen in Woche 52 am stärksten mit der globalen Funktionsfähigkeit in Zusammenhang. Schließlich waren die Untersucher- und Selbstbeurteilungen der ADHS-Symptome bereits zu Studienbeginn signifikant miteinander assoziiert, wobei die Übereinstimmung im Zeitverlauf zunahm.

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Komorbide Belastungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit ADHS

ADHS ist eine Lebensspannenerkrankung, die zu erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag des Betroffenen führt und häufig mit komorbiden Störungen einhergeht. Die Ausprägung der Symptome variiert altersgruppenspezifisch und gerade der Übergang vom Jugend- in das Erwachsenenalter gilt als besonders sensible Phase. Um das Ausmaß komorbider Störungen bei ADHS zu untersuchen, wurden, basierend auf einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe, N = 328 Jugendliche und junge Erwachsene in drei unterschiedliche Altersgruppen (14–17 Jahre; 18–21 Jahre; 22–25 Jahre) eingeteilt. Mittels zweifaktorieller multivariater Ko-Varianzanalysen wurde der Einfluss von Altersgruppenzugehörigkeit und ADHS-Ausprägung auf das Ausmaß psychischer Belastung ermittelt. Es tritt ein signifikanter Haupteffekt für den Faktor ADHS auf, nicht aber für Altersgruppe oder die Interaktion beider Faktoren auf. Auf Skalenebene wird deutlich, dass ADHS einen stabilen negativen Einfluss auf die psychische Befindlichkeit in allen Altersgruppen ausübt und eine Interaktion zwischen dem Alter und ADHS, bezogen auf soziale Unterstützung und der Lebenszufriedenheit, besteht. Die Ergebnisse weisen auf eine altersinvariante stabile Beeinträchtigung durch ADHS hin. Dabei lässt sich zwar feststellen, dass sich die Ausprägungen für soziale Unterstützung und Lebenszufriedenheit im Gruppenvergleich annähern, die ADHS-Betroffenen aber eine deutlich höhere Belastung angeben als Nicht-Betroffene. Dies hat Einfluss auf die therapeutische Unterstützung und unterstreicht die Notwendigkeit, den Fokus – neben der symptomatologischen Behandlung – auch auf weitere psychische Belastungsfaktoren zu legen.

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Kombination kognitiver und persönlichkeitsbezogener Maße der Impulskontrolle bei der Beurteilung von ADHS im Kindesalter

Impulskontrolle wird sowohl mit Persönlichkeitsfragebögen als auch in kognitiven Laboraufgaben gemessen, doch frühere Ergebnisse zur Übereinstimmung dieser beiden Instrumenttypen sind uneinheitlich. In der vorliegenden Studie wurde die Impulskontrolle von Kindern mit und ohne ADHS mit einem Persönlichkeitsfragebogen und einer Go/No-Go-Aufgabe sowie anhand elterlicher Einschätzungen der ADHS-Symptomatik erfasst. Die Werte der beiden Maße korrelieren nur schwach miteinander, beide korrelieren jedoch moderat bis stark mit den elterlichen Einschätzungen und erklären jeweils einen einzigartigen Varianzanteil der elterlichen Einschätzungen. Entsprechend übertrifft die einfache Summe der standardisierten Werte beider Maße die Einzelmaße hinsichtlich diagnostischer Genauigkeit und Zusammenhang mit der ADHS-Symptomatik. Die Ergebnisse zeigen, dass eine gemeinsame Anwendung persönlichkeitsbezogener und kognitiver Maße der Impulskontrolle für eine erweiterte ADHS-Diagnostik nützlich ist. Die Eignung persönlichkeitsbezogener und kognitiver Maße zur Erfassung unterschiedlicher Facetten der Impulskontrolle wird im Hinblick auf theoretische Impulsivitätsmodelle und die ADHS-Symptomatik diskutiert.

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Homöopathie in der Behandlung von Kindern mit ADS / ADHS

Das ADHS/ADS ist eine Kombination von verschiedenen kognitiven Störungen mit Hyperaktivität/Impulsivität oder Passivität (ADHD/ADD). Mit einer Prävalenz von drei bis fünf Prozent handelt es sich um eines der häufigsten Krankheitsbilder im Kindesalter. Die konventionelle medikamentöse Behandlung besteht in Stimulantien, welche unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Eltern, welche für ihr Kind solche Medikamente ablehnen, suchen zunehmend alternative Therapien.

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Fehldiagnose Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom? Empirische Befunde zur Frage der Überdiagnostizierung

Sowohl unter Experten als auch in der Öffentlichkeit wird oft vermutet, dass das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) überdiagnostiziert wird. Dennoch gibt es hierzu kaum empirische Befunde. Aktuelle Ergebnisse der hier dargestellten repräsentativen Befragung von Kinder- und Jugendpsychotherapeuten und -psychiatern liefern jedoch erstmals empirische Belege dafür, dass ADHS zu häufig diagnostiziert wird. Die Befunde zeigen, dass Jungen bei identischem Symptombild häufiger eine ADHS-Diagnose gestellt bekommen als Mädchen. Eine fälschliche ADHS-Diagnose zieht zudem die Empfehlung einer medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlung nach sich. Als Erklärung für diese diagnostischen Fehlurteile wird diskutiert, dass Therapeuten –wie bei anderen Alltagsentscheidungen auch –in der Diagnosesituation Heuristiken einsetzen. Verbreitet sind dabei die Repräsentativitäts- und die Verfügbarkeitsheuristik. Eine klare Orientierung an Diagnosekriterien und die Anwendung standardisierter Befragungsinstrumente helfen, solche Fehler zu vermeiden.

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Explizite und implizite Aufmerksamkeit bei Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Bislang gibt es keine Studie, in der explizite und implizite Aufmerksamkeitsprozesse bei Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) experimentell untersucht wurde. Dabei gehören die Aufmerksamkeitsprobleme zu den Kernproblemen dieser Erkrankung bei Erwachsenen. Ein besseres Verständnis der Aufmerksamkeitsproblematik könnte Informationen liefern, die zur Verbesserung der Diagnostik und der Therapie dieser Erkrankung beitragen. Studien zum Fahrverhalten bei Erwachsenen mit einer ADHS legen die Annahme nahe, dass die implizite Form der Aufmerksamkeitslenkung, im Gegensatz zur expliziten Form, bei diesen Patienten besonders betroffen ist. Der vorliegenden Studie liegt daher die Annahme zugrunde, dass die implizite Form der Aufmerksamkeitslenkung bei Erwachsenen mit einer ADHS stärker beeinträchtigt ist als die explizite Form. Zur Überprüfung dieser Annahme werden 20 gesunde Erwachsenen mit 20 Erwachsenen mit einer ADHS verglichen. Beide Gruppen bearbeiten das Stroop- sowie das Flanker-Paradigma. Dabei handelt es sich um Inkongruenzaufgaben, die in der Kognitionspsychologie standardmäßig zur Untersuchung von Aufmerksamkeit eingesetzt werden. Beim Stroop-Paradigma sind explizite Prozesse der Aufmerksamkeitslenkung aktiv, während es beim Flanker-Paradigma implizite Prozesse sind. Sind bei Erwachsenen mit einer ADHS implizite Prozesse der Aufmerksamkeitslenkung stärker betroffen, sollten die Patienten im Vergleich zu den Gesunden beim Flanker-Paradigma stärkere Defizite zeigen als beim Stroop-Paradigma. Dabei interessieren nicht nur die Verhaltenskorrelate von Aufmerksamkeit, sondern auch die neurophysiologische Ebene. Neben Reaktionszeiten (RZ) und Prozent korrekter Antworten (PK) werden die ereigniskorrelierten Potentiale (EKP) und zwar die P300-Peak-Latenz das lateralisiertes Bereitschaftspotential (LRP) sowie die Fehlernegativierung (ERN) erfasst. Auf der Verhaltensebene zeigen sich nicht die erwarteten Unterschiede. Der Inkongruenzeffekt ist für die PK bei den Patienten zwar größer als bei den Gesunden, eine stärkere Beeinträchtigung der impliziten Aufmerksamkeit im Vergleich zu expliziten Aufmerksamkeit ist bei den Patienten auf der Verhaltensebene jedoch nicht zu erkennen. Bei den EKP sind die Unterschiede wie erwartet: Sowohl hinsichtlich der P300-Peak-Latenz, als dem LRP und auch der ERN unterscheiden sich Gesunde und Patienten beim Flanker-Paradigma signifikant stärker als beim Stroop-Paradigma. Die Ergebnisse legen die Annahme nahe, dass die implizite Form der Aufmerksamkeitslenkung bei Erwachsenen mit einer ADHS stärker betroffen ist. Diese Information könnte nutzbringend zur Verbesserung der Diagnostik dieser Störung verwendet werden. Die Ergebnisse dieser Studie stellen damit einen ersten Schritt in eine richtige Richtung dar.

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Einsatz des Test of Variables of Attention zur Bestimmung der Wirksamkeit von Modafinil bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS): Eine prospektive, mit Methylphenidat kontrollierte Studie

Die Wirksamkeit von Modafinil im Vergleich zu Methylphenidat bei der Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindesalter wurde bislang nicht umfassend untersucht. Diese Studie verglich mithilfe des Test of Variables of Attention die Wirkung von Modafinil versus Methylphenidat auf die Daueraufmerksamkeit bei Kindern mit ADHS. Achtundzwanzig Teilnehmer absolvierten einen Ausgangstest, gefolgt von der Verabreichung einer Einzeldosis entweder Methylphenidat oder Modafinil; anschließend wurde der Test wiederholt. Der Test wurde ein drittes Mal durchgeführt, nachdem jeder Teilnehmer eine Dosis des zuvor nicht verabreichten Medikaments erhalten hatte. Der Vergleich der Werte ergab mittlere Ausgangs-, Post-Methylphenidat- und Post-Modafinil-Werte von –2,04, 0,017 bzw. 0,09. Zwischen den mit den beiden Medikamenten beobachteten Verbesserungen wurde kein Unterschied gefunden (P < .05). Unerwünschte Ereignisse waren bei beiden Wirkstoffen leicht und selbstlimitierend und umfassten Bauchschmerzen, Durchfall und vermindertes Schlafbedürfnis. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Modafinil ebenso wirksam ist wie Methylphenidat; zur Bestätigung dieser Ergebnisse ist jedoch eine größere Langzeitstudie erforderlich.

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Ein mathematisches Modell von Dopamin-Autorezeptoren und Wiederaufnahmehemmern und deren Einfluss auf tonische und phasische Dopaminsignale

Dopamin-(DA-)D2-ähnliche Autorezeptoren sind ein wichtiger Bestandteil des DA-Systems. Ihr Einfluss auf die postsynaptische DA-Signalübertragung ist jedoch nicht gut verstanden. Direkt oder indirekt sind sie an Drogenmissbrauch sowie an der Behandlung von Schizophrenie und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung beteiligt: DA-Autorezeptoren beeinflussen die Verhaltenswirkung von Kokain und Methylphenidat und könnten Ziel antipsychotischer Medikamente wie Haloperidol sein. DA-Autorezeptoren wirken auf zwei Ebenen: Somatodendritische Autorezeptoren beeinflussen vor allem die Feuerungsrate von DA-Neuronen, während präsynaptische Autorezeptoren die Neurotransmitterfreisetzung an axonalen Endigungen kontrollieren. Hier entwickeln wir ein mathematisches Modell, das die Dynamik dieses dualen Autoregulationssystems abbildet. Unser Modell sagt eine biphasische Autorezeptorreaktion zwischen DA-Terminalen und somatodendritischen Regionen voraus, welche die postsynaptische Integration dopaminerger Feuerungsmuster beeinflusst. Wir nutzten das Modell, um zu untersuchen, wie die Hemmung der DA-Wiederaufnahme die Übersetzung der Feuerungsaktivität von DA-Zellen in die Aktivierung postsynaptischer DA-Rezeptoren beeinflusst. Während die Wiederaufnahmehemmung die tonische Aktivierung postsynaptischer Rezeptoren mit niedriger Affinität erhöhte, sättigten Rezeptoren im hochaffinen Zustand und wurden dadurch unempfindlich gegenüber phasischer DA-Signalübertragung. Dieser Effekt zeigte eine ausgeprägte regionale Spezifität: Hochaffine DA-Rezeptoren im Nucleus accumbens sättigten bereits bei geringer Wiederaufnahmehemmung, im dorsalen Striatum dagegen erst bei stärkerer Wiederaufnahmehemmung. Auf Grundlage der Sättigung hochaffiner Rezeptoren sagte das Modell voraus, dass der Wegfall der Autorezeptorkontrolle zu einer Überempfindlichkeit gegenüber Kokain führt.

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Effekte von Methylphenidat mit osmotischer Freisetzung auf Körpergröße und Gewicht bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) nach bis zu vierjähriger Behandlung

Hinsichtlich eines möglichen negativen Einflusses von Methylphenidat auf das Wachstum bestehen gewisse Kontroversen. Die Autoren werteten die klinischen Unterlagen von 187 Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung aus, die mit Methylphenidat behandelt wurden. Gewicht, Körpergröße und Body-Mass-Index der Patienten wurden bei Diagnosestellung und während einer vierjährigen Nachbeobachtung gemessen. Die Methylphenidatdosis wurde schrittweise auf bis zu 1,31 + 0,2 mg/kg/Tag erhöht. Bei Diagnosestellung lag das mittlere Gewicht 0,697 kg unter dem für das Alter erwarteten Mittelwert. Diese Differenz nahm bis auf 4,274 kg zu (nach 30 Behandlungsmonaten), verringerte sich anschließend jedoch auf 1,588 kg (nach 48 Behandlungsmonaten). Die mittlere Körpergröße lag bei Diagnosestellung 0,42 cm unter der für das Alter erwarteten mittleren Größe. Diese Differenz nahm bis auf 2,69 cm zu (nach 30 Behandlungsmonaten), verringerte sich anschließend jedoch auf 0,83 cm (nach 48 Behandlungsmonaten). Der Zusammenhang zwischen Ernährungsstatus und den negativen Effekten auf die Wachstumskurve dieser Patienten würde eine Optimierung der Ernährung erfordern, um die anthropometrischen Variablen wieder zu normalisieren.

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