ADHS

Väterliche ADHS-Symptome und Verhaltensprobleme des Kindes: Ist väterliches Engagement immer vorteilhaft?

Hintergrund: Mütterliche Psychopathologie sagt ungünstige Entwicklungs- und Behandlungsergebnisse bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zuverlässig voraus. Trotz der hohen Erblichkeit der ADHS haben nur wenige Studien Zusammenhänge zwischen väterlichen ADHS-Symptomen und der Anpassung des Kindes untersucht, und keine hat zugleich den Grad der väterlichen Beteiligung an der Kindererziehung berücksichtigt. Die Identifikation veränderbarer Risikofaktoren für Verhaltensprobleme des Kindes ist in dieser Population besonders wichtig, da diese Komorbidität mit schwerwiegenden negativen Folgen verbunden ist.

Methoden: Diese Querschnittsstudie untersuchte bei 37 Kindern mit ADHS und ihren biologischen Vätern, in welchem Ausmaß die väterliche Beteiligung an der Kindererziehung den Zusammenhang zwischen väterlichen ADHS-Symptomen und Verhaltensproblemen des Kindes moderierte.

Ergebnisse: Weder väterliche ADHS-Symptome noch die Beteiligung waren unabhängig mit Verhaltensproblemen des Kindes assoziiert. Die Interaktion zwischen väterlichen ADHS-Symptomen und Beteiligung war jedoch signifikant: Väterliche ADHS-Symptome waren nur dann positiv mit Verhaltensproblemen des Kindes assoziiert, wenn die Väter stark an der Kindererziehung beteiligt waren.

Schlussfolgerungen: Das Vorliegen von ADHS-Symptomen im Erwachsenenalter könnte darüber entscheiden, ob die Beteiligung des Vaters an der Kindererziehung einen positiven oder nachteiligen Einfluss auf komorbide Verhaltensprobleme des Kindes hat.

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Variabilität der Prävalenz von ADHS im Erwachsenenalter bei behandlungssuchenden Patienten mit Substanzkonsumstörung: Ergebnisse einer internationalen multizentrischen Studie zu DSM-IV- und DSM-5-Kriterien

Hintergrund: Verfügbare Studien unterscheiden sich erheblich in ihren Schätzungen zur Prävalenz der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Patienten mit Substanzkonsumstörung (SUD); die Angaben reichen von 2 bis 83 %. Ein besseres Verständnis möglicher Gründe für diese Variabilität sowie der Auswirkungen des Wechsels von DSM-IV zu DSM-5 ist erforderlich.

Methoden: Es wurde eine zweistufige internationale multizentrische Querschnittsstudie in 10 Ländern unter Patienten stationärer und ambulanter Suchthilfeeinrichtungen für Alkohol- und/oder Drogenkonsumstörungen durchgeführt. Insgesamt wurden 3558 behandlungssuchende SUD-Patienten auf ADHS im Erwachsenenalter gescreent. Eine Teilstichprobe von 1276 Personen mit sowohl positivem als auch negativem Screening nahm an einem strukturierten diagnostischen Interview teil.

Ergebnisse: Die Prävalenz von ADHS im Erwachsenenalter nach DSM-IV bzw. DSM-5 variierte nach DSM-IV von 5,4 % (95%-KI: 2,4–8,3) in Ungarn bis 31,3 % (95%-KI: 25,2–37,5) in Norwegen und nach DSM-5 von 7,6 % (95%-KI: 4,1–11,1) in Ungarn bis 32,6 % (95%-KI: 26,4–38,8) in Norwegen. Die Verwendung identischer Erhebungsverfahren in allen Ländern und Zentren verringerte die in früheren Studien unter SUD-Patienten berichtete Variabilität der ADHS-Prävalenz deutlich (2–83 % → 5,4–31,3 %). Die verbleibende Variabilität ließ sich teilweise durch die primär konsumierte Substanz und das Land (nordische vs. nichtnordische Länder) erklären. Die Prävalenzschätzungen nach DSM-5 waren geringfügig höher als nach DSM-IV.

Schlussfolgerungen: Angesichts der insgesamt hohen Prävalenz von ADHS im Erwachsenenalter sollten alle behandlungssuchenden SUD-Patienten gescreent und nach bestätigter Diagnose auch hinsichtlich ADHS behandelt werden, da die Literatur bei behandlungssuchenden SUD-Patienten mit ADHS auf eine ungünstige Prognose der Substanzkonsumstörung hinweist.

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Unaufmerksamkeitssymptome bei ADHS vermitteln den Zusammenhang zwischen Intelligenz und schulischer Leistung bei Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren

Ziel: Fluide Intelligenz und die Verhaltensprobleme der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) stehen mit schulischer Leistung in Zusammenhang; wie dieser Zusammenhang zustande kommt, ist jedoch unklar. Ziel dieser Studie war es, Mediations- und Moderationsmodelle zu prüfen, die mögliche Einflusswege zwischen diesen Faktoren untersuchen.

Methoden: 62 Kinder mit ADHS und 33 altersparallelisierte, typisch entwickelte Schülerinnen und Schüler wurden mit Ravens Colored Progressive Matrices sowie den Untertests Rechtschreibung und Rechnen des Brazilian School Achievement Test untersucht. Die dimensionale ADHS-Symptomatik wurde von den Eltern berichtet.

Ergebnisse: Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass fluide Intelligenz über Unaufmerksamkeit einen signifikanten Einfluss auf schulische Testleistungen hat. Die Dimension Unaufmerksamkeit war die wichtigste verhaltensbezogene Einflussquelle und erklärte zugleich den Zusammenhang hyperaktiv-impulsiver Erscheinungen mit der schulischen Leistung. Dieser Einflussweg von Kognition zu Verhalten scheint unabhängig von Diagnosegruppe und Geschlecht zu sein; ein niedrigerer sozioökonomischer Status könnte ihn jedoch verstärken.

Schlussfolgerung: Fluide Intelligenz ist ein relevanter Faktor für den Einfluss von ADHS-Verhaltenssymptomen auf die schulische Leistung, ihr Einfluss ist jedoch indirekt. Daher ist die frühzeitige Erkennung sowohl der fluiden Intelligenz als auch von Unaufmerksamkeitssymptomen von größter Bedeutung, um beeinträchtigten schulischen Leistungen und späteren Funktionsproblemen vorzubeugen.

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Umsetzung der unabhängigen Verschreibung durch Pflegefachkräfte in psychiatrischen Einrichtungen im Vereinigten Königreich: Schwerpunkt Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

Gesetzesänderungen, die im Vereinigten Königreich im April 2012 in Kraft traten, gaben unabhängig verschreibenden Pflegefachkräften (NIPs) die Befugnis, kontrollierte Arzneimittel der Kategorien 2–5 zu verschreiben. Entsprechend qualifizierte Pflegefachkräfte im Vereinigten Königreich können daher inzwischen innerhalb ihrer klinischen Kompetenz jedes Arzneimittel für jede Erkrankung selbstständig verschreiben. Zu den potenziellen Vorteilen der unabhängigen Verschreibung durch Pflegefachkräfte gehören ein verbesserter Zugang zu Medikamenten und eine effizientere Nutzung von Kompetenzen innerhalb der Belegschaft des National Health Service. Diese Übersicht untersucht die bis Juli 2013 veröffentlichte Literatur, um zu prüfen, ob die erwarteten Vorteile von NIPs in psychiatrischen Settings empirisch belegt werden können, mit besonderem Schwerpunkt auf der pflegegeleiteten Betreuung von Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Die am häufigsten eingesetzten pharmakologischen Behandlungen der ADHS sind kontrollierte Arzneimittel. Die Gesetzesänderungen von 2012 ermöglichen es daher pflegegeleiteten ADHS-Diensten, Patienten ganzheitliche Versorgungspakete anzubieten. Die Evidenz legt nahe, dass die unabhängige Verschreibung durch Pflegefachkräfte im Vereinigten Königreich sicher, klinisch angemessen und mit hoher Patientenzufriedenheit verbunden ist. Die Qualität der Beziehung zwischen Pflegefachkraft und Patient sowie die Fähigkeit der Pflegefachkräfte, flexible Nachsorge anzubieten, sprechen dafür, dass pflegegeleitete ADHS-Dienste gut positioniert sind, um die Outcomes für Patienten und deren Eltern/Betreuungspersonen zu verbessern. Die verfügbare empirische Evidenz zum Nutzen von NIPs in psychiatrischen Settings ist jedoch begrenzt. Es werden zusätzliche hochwertige Daten benötigt, um den Wert einer durch Pflegefachkräfte erbrachten ADHS-Versorgung wissenschaftlich zu belegen. Diese Evidenz wird für die Weiterentwicklung pflegegeleiteter ADHS-Dienste und für diejenigen, die eine höhere Vergütung für die erweiterte Rolle von NIPs befürworten, von großem Wert sein.

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Transkranielle Magnetstimulation (TMS), Inhibitionsprozesse und Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Die Exzitabilität des motorischen Systems kann mittels der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) untersucht werden. In dieser Arbeit wird ein Überblick über methodische Weiterentwicklungen und Forschungsergebnisse im Bereich der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) der vergangenen Jahre gegeben. Es werden verschiedene TMS-Parameter vorgestellt, die unter anderem die Funktion von Interneuronen im Motorkortex abbilden und neurophysiologische Inhibitionsmarker für ADHS darstellen könnten. Dies gilt insbesondere für die sogenannte intrakortikale Inhibition, die bei Kindern mit stark ausgeprägter hyperaktiver/impulsiver Symptomatik in Ruhe ähnlich gering wie kurz vor der Durchführung einer Bewegung ausfällt. Durch die Ableitung von TMS-evozierten Potentialen im EEG können Exzitabilitätsprozesse prinzipiell auch in nicht-motorischen Arealen untersucht werden. Die Effekte von Methylphenidat auf die Exzitabilität des motorischen Systems lassen sich im Sinne eines «Fine-Tunings» interpretieren, wobei diese überwiegend dopaminergen Effekte auch von genetischen Parametern (DAT1 Transporter) abhängen. Ein detaillierter Blick auf die Organisation motorischer Kontrolle ist durch eine kombinierte Messung von TMS-Parametern und ereignisbezogenen Potentialen möglich. Mit diesem Ansatz konnten bei Kindern mit ADHS eine unterschiedliche Implementierung bzw. mögliche kompensatorische Mechanismen (unter Beteiligung des präfrontalen Kortex) aufgezeigt werden. Diese Befunde, die zu einem besseren Verständnis von Hyperaktivität/Impulsivität, Inhibitionsmechanismen und motorischer Kontrolle bei ADHS sowie den Wirkmechanismen medikamentöser Therapie beitragen, unterstreichen die Bedeutung der TMS als neurophysiologische Methode zur Erforschung von ADHS.

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Transdermale Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung mit dem Methylphenidat-Pflaster (MTS)

Die transdermale Technologie ist in den USA derzeit für die Verabreichung von mehr als 20 Medikamenten zugelassen. Diese Übersicht beschreibt die klinische Forschung zur Anwendung eines Methylphenidat-Pflasters bei der Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen. PubMed-Suchen wurden mit dem Suchbegriff „methylphenidate transdermal system“ durchgeführt und auf klinische Studien beschränkt. Für das Publikationsdatum wurden keine Einschränkungen festgelegt. Insgesamt wurden 21 Treffer identifiziert. Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit des Methylphenidat Transdermal System (MTS) bei Kindern und Jugendlichen wurden in diese Übersicht aufgenommen. Weitere Studien wurden aus Literaturverzeichnissen und dem Bereich „Related Citations“ der PubMed-Suchen identifiziert. Das MTS gibt über ein Wirkstoff-in-Klebstoff-Matrixpflaster unterschiedliche Methylphenidatdosen ab. Nach aktueller Kennzeichnung soll das Pflaster einmal täglich für maximal 9 Stunden auf die Hüfte aufgeklebt werden. Die Methylphenidat-Serumspiegel steigen mit der Tragedauer an; die mittlere Zeit bis zur Maximalkonzentration (tmax) wird bei einer Tragedauer von 9 Stunden nach 8 bis 10 Stunden erreicht, und die Eliminationshalbwertszeit von Methylphenidat beträgt nach Entfernung des Pflasters 3–4 Stunden. In klinischen Studien wurden ADHS-Symptome mit der ADHD Rating Scale, Version IV, sowie mehreren von Eltern, Lehrkräften und Patienten ausgefüllten Skalen gemessen. Die Behandlungseffekte zeigten bereits bei der ersten Untersuchung 2 Stunden nach Aufkleben des Pflasters statistisch signifikante Unterschiede gegenüber den Ausgangssymptomwerten; bei einer Tragedauer von 9 Stunden hielt der signifikante Nutzen bis zu 12 Stunden an. Unerwünschte Ereignisse unter MTS ähneln denen anderer Methylphenidat-Formulierungen, mit Ausnahme hautbezogener Reaktionen an der Applikationsstelle, die im Allgemeinen leicht bis mäßig ausgeprägt waren. Die Inzidenz einer allergischen Kontaktdermatitis unter MTS liegt unter 1 %. Im Vergleich zu Placebo sowie nach Umstellung von oralem retardiertem (ER) Methylphenidat wurden unter MTS auch statistisch signifikante Verbesserungen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und der Zufriedenheit mit der Medikation beobachtet. Die transdermale Wirkstoffgabe ist eine wirksame und sichere Methode zur Verabreichung von Methylphenidat bei Patienten mit ADHS.

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Selbstkonzept und Schulleistungen von Grundschülern mit ADHS-Symptomen

Diese Studie untersucht, ob Kinder mit Symptomen einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ein positiv illusorisches Selbstkonzept (Positive Illusory Bias, Hoza, Pelham, Dobbs, Owens & Pillow, 2002) bezüglich ihrer Schulleistungen aufzeigen. Dazu wird das akademische Selbstkonzept von Zweitklässlern im Lesen, Schreiben und Rechnen mit den entsprechenden Schulleistungen in Beziehung gesetzt. Kinder, die laut Lehrerurteil ADHS-Symptome zeigen (n = 262) überschätzen im Vergleich zu Kindern ohne ADHS-Symptome (n = 981) ihre Leistungen deutlich stärker. Keine Gruppenunterschiede finden sich hingegen, wenn Kinder mit ADHS-Symptomen einer nach Schulleistung parallelisierten Kontrollgruppe gegenübergestellt werden. Zudem schätzen sich Kinder mit ADHS-Symptomen in dem Leistungsbereich am besten ein, in dem sie auch am besten abschneiden. Die Analysen legen die Vermutung nahe, dass der Positive Illusory Bias nicht spezifisch für die ADHS ist.

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Selbst- und elternbeurteilte Lebensqualität einer unbehandelten Stichprobe von Kindern mit ADHS: Einfluss von Alter, Geschlecht, ADHS-Typ und komorbiden psychiatrischen Erkrankungen in kategorialer und dimensionaler Betrachtung

Ziel: Unser Ziel war es, die Lebensqualität (QoL) unbehandelter Kinder mit ADHS zu untersuchen.

Methode: Daten von 178 Eltern-Kind-Dyaden wurden mittels multipler Regression analysiert, um die Zusammenhänge zwischen Lebensqualität sowie Merkmalen der ADHS und komorbider Psychopathologie zu untersuchen.

Ergebnisse: Eine niedrigere selbstberichtete Lebensqualität war im dimensionalen Ansatz mit weiblichem Geschlecht, höherem Alter und mehr Symptomen von Angst- und traumabezogenen Störungen verbunden, im kategorialen Ansatz mit komorbiden Diagnosen traumabezogener Störungen und einer oppositionellen Trotzstörung (ODD)/Störung des Sozialverhaltens (CD). Eine niedrigere von den Eltern berichtete Lebensqualität stand einerseits mit höherem Alter und einer zunehmenden Anzahl von Symptomen affektiver und Angststörungen und andererseits mit jeglicher Diagnose einer affektiven oder Angststörung sowie ODD/CD in Zusammenhang.

Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse unterstreichen, dass bei der Messung der Lebensqualität von Kindern mit ADHS Alter, Geschlecht sowie sowohl Selbst- als auch Elternberichte berücksichtigt und sowohl dimensionale als auch kategoriale Ansätze eingesetzt werden sollten.

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Schülerinnen und Schüler mit ADHS in der Schule beurteilen, verstehen und unterstützen: Aktuelle Wissenschaft, Praxis und Politik

Schülerinnen und Schüler mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zeigen chronische Verhaltensschwierigkeiten, die ihre schulische und soziale Funktionsfähigkeit im Schulumfeld beeinträchtigen. Diese Schwierigkeiten mindern nicht nur die Leistung der Schülerinnen und Schüler, sondern stellen auch Lehrkräfte, Schulpsychologen und andere schulische Fachkräfte, die mit dieser Gruppe arbeiten, vor erhebliche Herausforderungen. Obwohl eine umfangreiche Forschungsliteratur zu ADHS für das Verständnis zur Verfügung steht, sind Studien mit spezifischem Fokus auf schulische Funktionsfähigkeit, Diagnostik und Intervention unterrepräsentiert. Die Beiträge dieses Themenschwerpunkts adressieren diese Lücke unmittelbar, indem sie untersuchen: (a) die Rolle kontextueller Faktoren (z. B. Kultur, Geschlecht) bei Lehrerüberweisungen, der Wahrnehmung von Symptomen und Beeinträchtigungen durch Lehrkräfte sowie dem Einfluss der Symptome auf die schulische Leistung; (b) Reliabilität und Validität von Instrumenten, die für schulisches Screening, Identifikation und Behandlungsplanung eingesetzt werden können; und (c) das Ausmaß, in dem schulische Interventionspläne mit empfohlenen Best Practices und Forschungsevidenz übereinstimmen. Die Ergebnisse dieser Studien geben Schulpsychologen konkrete Hinweise für Interessenvertretung und Leistungserbringung, die die schulischen Ergebnisse von Schülerinnen und Schülern mit ADHS verbessern können. (PsycINFO Database Record (c) 2014 APA, alle Rechte vorbehalten)

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