Die Wirkung von Methylphenidat auf die anhaltende Aufmerksamkeit bei Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung

Dubi Lufi, Shiry Bassin-Savion, Lilach Rubel (2015)

Neurocase 21(6), 1-7

Zusammenfassung

Siebenundzwanzig Jugendliche mit der Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wurden zweimal mit dem computergestützten MATH-CPT (Mathematik-Leistungstest) untersucht. Bei einer Testdurchführung nahmen die Teilnehmenden 1,5 Stunden vor dem Test Methylphenidat (MPH) ein. Bei der anderen Testdurchführung wurde der MATH-CPT ohne Medikamente durchgeführt. Die Behandlung mit MPH verbesserte das allgemeine Aufmerksamkeitsniveau sowie die Reaktionszeit und die Impulsivität. Die Leistung in den vier Messungen der Daueraufmerksamkeit verbesserte sich durch MPH nicht. Die Erkenntnis, dass die Behandlung mit MPH die Daueraufmerksamkeit nicht verbessert, kann bei der Entscheidung, ob ein Kind mit MPH behandelt werden sollte oder nicht, hilfreich sein.

Kategorien: ADHS bei Kindern, Diagnostik, Medikamente

Schlagwörter: ADHS, Kinder, Jugendliche, Diagnostik, Methylphenidat, Stimulanzien, Hyperaktivität, Impulsivität, Geschlecht

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