Managementoptionen für Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung: eine regionale Perspektive auf den Wert

Daniel Ollendorf, Kristen Migliaccio-Walle, Jennifer Colby, Steven Pearson (2013)

Journal of comparative effectiveness research 2(3), 261-271

Zusammenfassung

Die Nutzung von Informationen zur vergleichenden Wirksamkeit bei Entscheidungen im lokalen Gesundheitswesen kann durch unterschiedliche Behandlungsmethoden, Zugangsbarrieren und demografische Gegebenheiten der Bevölkerung erschwert werden. Der New England Comparative Effectiveness Public Advisory Council wurde als öffentliches Beratungsgremium einberufen, das die Evidenz zur vergleichenden klinischen Wirksamkeit und zum vergleichenden Nutzen verschiedener therapeutischer Interventionen prüft. Der Rat hat die Aufgabe, zusammenfassende Beurteilungen der Evidenz abzugeben und Empfehlungen für deren Anwendung in der Gesundheits- und Arzneimittelpolitik auszusprechen sowie Fortbildungsmaßnahmen für Patienten und Ärzte zu initiieren. Der New England Comparative Effectiveness Public Advisory Council traf sich im Juni 2012, um Behandlungsoptionen für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zu erörtern. Grundlage hierfür waren eine aktuelle Studie zur vergleichenden Wirksamkeit der Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ) sowie ergänzende ökonomische Analysen des Institute for Clinical and Economic Review (ICER). Dieser Artikel fasst die Beratungen zusammen und reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich der Nutzung regionsspezifischer ökonomischer Analysen als Entscheidungsgrundlage.

Kategorien: ADHS bei Kindern, Therapie

Schlagwörter: ADHS, Kinder, Hyperaktivität, Schule

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