Hat Akupunktur einen positiven Einfluss auf den schulischen Erfolg von Kindern?

Demet Tas, Hakan Acar (2014)

Journal of traditional Chinese medicine = Chung i tsa chih ying wen pan / sponsored by All-China Association of Traditional Chinese Medicine, Academy of Traditional Chinese Medicine 34(4), 450-454

Zusammenfassung

ZIEL: Bewertung des Schulerfolgs von Kindern und Jugendlichen, die aufgrund verschiedener Indikationen in der Kinderambulanz des Ulus State Hospital mit Akupunktur behandelt wurden. METHODEN: Analysiert wurden die Schulnoten beider Schulhalbjahre von Kindern, die in der Kinderambulanz des Ulus State Hospital wegen verschiedener Indikationen akupunktiert wurden. Die Noten in Mathematik, Sozialkunde und Türkisch wurden zwischen dem ersten und zweiten Halbjahr verglichen. 40 Kinder (22 Jungen und 18 Mädchen) mit einem Durchschnittsalter von 11,1 Jahren nahmen an der Studie teil. Die Patienten wurden aufgrund von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Bettnässen, Migräne, Adipositas, atopischer Dermatitis, Alopecia areata und Tourette-Syndrom mit Akupunktur behandelt. Die Behandlungen begannen zu Beginn des zweiten Halbjahres. Vier der 25 Patienten mit ADHS wiesen einen grenzwertigen Intelligenzquotienten auf. Die Zeugnisse aller 40 Patienten wurden ausgewertet und ihre Noten des ersten und zweiten Schulhalbjahres verglichen. ERGEBNISSE: Die Schüler erzielten in Mathematik, Sozialkunde und Türkisch eine statistisch signifikante Verbesserung (p < 0,005) vom ersten zum zweiten Schulhalbjahr. Nach Ausschluss von vier ADHS-Patienten mit einer leichten Intelligenzminderung und Vergleich der Noten der verbleibenden 21 ADHS-Patienten beider Halbjahre zeigte sich ebenfalls eine statistisch signifikante Verbesserung in Mathematik, Sozialkunde und Türkisch (p < 0,05). SCHLUSSFOLGERUNG: Akupunktur trug zum schulischen Erfolg der Kinder bei, die aufgrund ihrer Hauptsymptome mit Akupunktur behandelt wurden.

Kategorien: ADHS bei Kindern, Persönlichkeitsstörungen, Therapie

Schlagwörter: ADHS, Kinder, Jugendliche, Hyperaktivität, Geschlecht, Schule

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